Inspektor - Das kritische Nachrichtenarchiv - Die Welt hinter den Kulissen.
Topmeldungen:

Rheingold auf dem Buchcover

Das Buch Neues Geld – Neue Welt von Tobias Plettenbacher ist im Planet Verlag erschienen. Dieses Buch will die Fehler unseres Geld- und Wirtschaftssystems, die Ursachen für Wachstumszwang und Umweltzerstörung, Spekulationsblasen und den drohenden Börsencrash sowie Lösungsansätze aufzeigen: Unser Zinssystem erzeugt exponentielles Wachstum, eine Aufblähung der Schuldenberge, kurzsichtiges Wirtschaftswachstum und Umweltzerstörung. “Ewiges Wachstum” ist unmöglich und muss zu regelmäßigen Zusammenbrüchen führen. Solch ein Crash findet etwa alle 60 Jahre statt, ist also längst überfällig und offensichtlich. Die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme unserer Zeit seien nur durch Änderung unseres Geldsystems behebbar, der Basis unserer Gesellschaft und einer der wichtigsten Triebfeder des Menschen. Das Buch stellt Lösungsansätze vor, die auf Regionalität statt “Globalisierung”, Kooperation statt Konkurrenz und Nachhaltigkeit statt Umweltzerstörung setzen.
Quelle: rheingoldblog.wordpress.com

Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg

Alle Kriege, zumindest in unseren Zeiten, sind letztlich als Wahnsinn anzusehen. Wie aber kommt es heute noch zu solchen barbarischen Auseinandersetzungen in einer sich als zivilisiert bezeichnenden Welt? Wie kann es geschehen, dass Menschen, die über Jahrzehnte friedlich zusammengelebt haben, auf einmal einander Gewalt antun? Es hängt entscheidend mit bestimmten ökonomischen und monetären Gegebenheiten und Fehlentwicklungen zusammen, die auch in früheren Zeiten und an anderen Orten zu Bürgerkriegen oder grenzüberschreitenden gewaltsamen Auseinandersetzungen führten.
Quelle: Helmut Creutz

26C3: Hacker machen gegen Rundum-Ausspähung mobil

Andy Müller-Maguhn, früherer Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC), gab der auf dem 26. Chaos Communication Congress (26C3) versammelten Hackergemeinde am gestrigen Abschlusstag Einblicke in den seiner Ansicht nach immer mächtiger werdenden industriell-politischen Überwachungskomplex. Nach Angaben des CCC-Veterans sind technische, vor allem für Geheimdienste und andere Sicherheitsbehörden tätige Dienstleister für sogenannte Intelligence Support Systems (ISS) und Politiker eine unheilige Allianz eingegangen, um unter dem Aufhänger der Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung das Verhalten mehr oder weniger verdächtiger Bürger mit ausgefeilten Methoden aufzuzeichnen und zu analysieren.
Quelle: www.heise.de

Keine Inflation mit einer konstruktiven Geldumlaufsicherung

Kaum ein anderes großes Werk des menschlichen Geistes hat in der Folge soviel Verständnislosigkeit und z. T. geradezu absurde Vorurteile heraufbeschworen wie das makroökonomische Grundlagenwerk "Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" des Sozialphilosophen Silvio Gesell aus dem Jahr 1916, auf dem ursprünglich die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg basieren sollte. Die echte Soziale Marktwirtschaft (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) geriet in Vergessenheit, die Vorurteile blieben bestehen. Einige davon werden hier noch mal widerlegt.
Quelle: Stefan Wehmeier

MOMO für Ökonomen

Diese "seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte", erhielt den Deutschen Jugendbuchpreis und erregte vor einigen Jahren großes öffentliches Aufsehen, wurde aber damals von den Ökonomen noch nicht wahrgenommen. Die nachfolgenden Gedanken sind als ein Reiseführer zur Einstimmung auf die Lektüre von Michael Endes "Momo" gedacht. Michale Endes Märchen über die Macht des Geldes über die Menschen und über das kleine Mädchen Momo, das das Geld in einen Diener der Menschen verwandelt, ist eine literarische Komposition von vollendeter Schönheit. Es ist eine meisterhafte Sinfonie der Worte, in der jedes Wort sich wohlgeformt in das Ganze einfügt und der Ganzheit von Ökonomie und Metaphysik ihre hohe innere Geschlossenheit verleiht.
Quelle: www.artfond.de

Die Mehrwerttheorie

Dieser Text von Georg Otto aus dem Jahre 1991 zeigt, warum die Mehrwerttheorie immer die "wissenschaftliche Rechtfertigung für eine politische Forderung" war - und dass Karl Marx den Kern der Ausbeutung bereits anhand seiner geldtheoretischen Überlegungen hätte erkennen können. Daraus folgt, dass die "Vergesellschaftung der Produktionsmittel" eben NICHT der Weg zu Wohlstand und Freiheit ist - was die "realsozialistischen Erfahrungen" in den Ländern des ehemaligen Ostblocks ja auch klar gezeigt haben.
Quelle: www.humanwirtschaftspartei.de

Es ist höchste Zeit für die größte und friedlichste Revolution der Weltkulturgeschichte!

Damit das Geld in Bewegung (im Umlauf) bleibt, werden heute zwei Mechanismen eingesetzt, die aber beide in ihrer Wirkung destruktiv sind: 1. die schleichende Inflation und 2. die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins). Beide Mechanismen zerstören jede Volkswirtschaft mit mathematischer Präzision! Weil sich aber kaum jemand Gedanken darum macht, werden sie einfach in Kauf genommen, damit sich weiterhin eine kleine Minderheit von „Reichen und Superreichen“ auf der Mehrarbeit des Mittelstandes ausruhen und weiter bereichern kann. Die urzinsbedingte Geldumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Besitz von Produktionsmitteln und Geldvermögen) beträgt gegenwärtig - allein in Deutschland - 450 Milliarden € jährlich, und sie steigt immer weiter – bis zum Totalzusammenbruch unserer ganzen Volkswirtschaft (Liquiditätsfalle).
Quelle: www.deweles.de

Ist unser Geldsystem so ausgestaltet, dass es wirklich nachhaltig funktionieren kann?

Daran gibt es erhebliche und begründete Zweifel, die auch zu den tatsächlichen Ursachen der gegenwärtigen Finanzkrise führen, dadurch unsere Realwirtschaft und damit uns alle bedrohen. Diese Ursachen liegen allerdings tiefer als jene, über die zurzeit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Sie werden weder von der Politik noch von den Medien nachdrücklich zur Kenntnis genommen. Folglich findet auch keine Debatte über ein anderes - nachhaltigeres - Geldsystem statt, obwohl diese genauso wichtig wäre wie die Diskussion über Nachhaltigkeit in anderen Bereichen, etwa im Klimaschutz.
Quelle: www.liebeangelamerkel.de

Bankenmafia regiert die Welt

Wie die italienische Mafia sind die Wallstreetbanker intelligent vernetzt und bilden heute das Musterbeispiel für organisierte Kriminalität. Sie ziehen ihre Kunden über den Tisch und rufen nach dem Steuerzahler, wenn Sie auf die falsche Farbe am Roulette-Tisch gesetzt haben. Zur Bankenmafia gehören nicht nur die Banken, die den Finanz-Hurrikane überlebt haben, sondern auch die Federal Reserve und die Schlüsselposition des US-Finanzministers. Dank eines hoch entwickelten Systems von Rängen und Führungsposten, das quer durch die Vorstands- und Aufsichtsratslandschaft in den USA verläuft, wird versucht, alles was mit Geld zu tun hat unter Kontrolle zu bringen, einschließlich dem Eintreiben der Steuern. Der Grund für dieses komplizierte System liegt vor allem in der Notwendigkeit, die Drahtzieher der Finanzmafia, die eigentlichen Bosse, vor der öffentlichen Aufmerksamkeit und den Strafverfolgungsbehörden zu schützen.
Quelle: www.mmnews.de



   Running4Truth

Keine Inflation mit einer konstruktiven Geldumlaufsicherung

Kategorie: Topmeldungen

Kaum ein anderes großes Werk des menschlichen Geistes hat in der Folge soviel Verständnislosigkeit und z. T. geradezu absurde Vorurteile heraufbeschworen wie das makroökonomische Grundlagenwerk "Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" des Sozialphilosophen Silvio Gesell aus dem Jahr 1916, auf dem ursprünglich die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg basieren sollte. Die echte Soziale Marktwirtschaft (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) geriet in Vergessenheit, die Vorurteile blieben bestehen. Einige davon werden hier noch mal widerlegt.




Interessenten, denen die Grundthesen der Natürlichen Wirtschaftsordnung in wenigen Worten dargestellt wurden, meinten, dass ein unter Ausgabedruck in den Umlauf gebrachtes (Schrumpf-)Geld den Anbieter von Waren und Dienstleistungen veranlassen könnte, die verbesserte Liquidität auszunutzen, um die Preise in die Höhe zu treiben. Sie meinten, dass damit einer Inflation Tür und Tor geöffnet wäre, während ein mit einer Zinslast belasteter Preis zur Preisstabilität zwinge. Tatsächlich steht konstruktiv umlaufgesichertes Geld nicht unter einem "Ausgabedruck", sondern unter einem Weitergabedruck. Der (Frei-)Geldbesitzer (Halter von Liquidität) kann der Liquiditätsgebühr nicht nur dadurch entgehen, dass er sein Geld zeitnah gegen Waren oder Dienstleistungen tauscht, sondern auch, indem er es mittel- bis langfristig an eine Geschäftsbank oder an andere Nichtbanken verleiht. Der dadurch entstandene Geldanspruch bleibt, im Gegensatz zu heute, erstens sicher und zweitens beliebig lange und ohne Inflationsverlust erhalten.
Grundsätzlich versucht jeder Anbieter von Waren und Dienstleistungen, sein Angebot zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen. Welcher Preis sich realisieren lässt, bestimmt aber allein das in der Freiwirtschaft wirklich freie Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage. Durch die Eliminierung bzw. Unschädlichmachung der beiden primären Monopole (Zins-)Geld und Boden, und damit in der Folge auch dem Zerfall der sekundären Monopole (Konzerne), besteht in der Natürlichen Wirtschaftsordnung eine "vollkommene Konkurrenz". Dadurch wäre zu vermuten, dass die Warenpreise allgemein eher fallen anstatt zu steigen. Tatsächlich bleiben die Warenpreise (vergleichbarer Stand der Technik vorausgesetzt) allgemein konstant, wobei der Zinsanteil in den Preisen sinkt und in gleichem Maß die Arbeitslöhne steigen, sodass die Kaufkraft bei den Leistenden und nicht wie bisher bei den Nichtleistenden liegt.
Die Vermutung, es könne durch die Einführung einer Umlaufsicherung eine Inflation entstehen, ist ebenso falsch. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, denn nur was sich bewegt, lässt sich steuern. Nur wenn sich alles emittierte Geld ständig im Umlauf befindet, weil es nicht mehr verlustfrei dem Kreislauf entzogen (gehortet) werden kann, hat die Zentralbank (Währungsamt) die Möglichkeit, den allgemeinen Preisstand absolut konstant und somit die Währung dauerhaft stabil zu halten.
Die Behauptung, "ein mit einer Zinslast belasteter Preis" zwinge zu Preisstabilität, wird schon allein dadurch widerlegt, dass dies in der Praxis noch nie der Fall war. Die Verwendung eines fehlerhaften Geldes mit Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) bewirkt aufgrund des fehlenden Weitergabedrucks eine positive Rückkopplung (Mitkopplung), die zu den bekannten Konjunkturschwankungen mit entsprechenden Preisschwankungen führt, und zwingt, über diese mittelfristigen Schwankungen hinaus, die Zentralbank zu einer ständigen Ausweitung der Geldmenge (schleichende Inflation von etwa 2% pro Jahr), um "mit einiger Sicherheit" ein Umkippen der ganzen Volkswirtschaft in die Deflation zu vermeiden.
Ein Beispiel, das aktuell passieren könnte: In den USA wurde seit Beginn der "Finanzkrise" die Geldmenge stark ausgeweitet, obwohl die Realwirtschaft bereits schrumpft, weil die produktive Arbeit die weiterhin exponentiell steigende Zinslast des Finanzkapitals nicht mehr tragen kann. Dieses Spiel kann solange funktionieren, bzw. der Dollar noch solange halbwegs stabil bleiben, wie gleichzeitig die Umlauffrequenz des Dollars sinkt. Kommt es aber zu einer allgemeinen Preissteigerung aufgrund einer überproportionalen Nachfrage im Einzelhandel, etwa aufgrund des Weihnachtsgeschäftes, steigt die Umlauffrequenz an und der Dollarkurs fällt. Die FED wäre nicht mehr in der Lage, die Geldmenge wieder ausreichend schnell zu verringern, und eine Hyperinflation des Dollars wäre die unvermeidbare Folge. Dann ist die verbindliche Ankündigung einer konstruktiven Geldumlaufsicherung das einzige Mittel, um die Hyperinflation sofort zu stoppen und den Staatsbankrott sicher zu vermeiden!
Angenommen, am Zeitpunkt X (verbindliche Ankündigung der Umlaufsicherung) wird eine staatliche Liquiditätsgebühr von 4% auf alles Zentralbankgeld zum Zeitpunkt (X + 6 Monate) und in der Folge von 2% alle 3 Monate festgesetzt, bleibt der Dollarkurs schon ab dem Tag X konstant. Alles bis dahin für parasitäre Spekulationsgeschäfte liquide gehaltenes Geld, sowie der Großteil aller kurzfristigen Geldansprüche ("Giralgeld"), drängt dann aufgrund der sicher zu erwartenden Liquiditätsgebühr, der aber nur ein stets unsicherer Spekulationsgewinn gegenüber steht, in die mittel- bis langfristige Geldanlage, und damit in die Investition und nicht in den Konsum, da der Konsumbedarf der Besitzer mittlerer bis großer Geldvermögen bereits gedeckt ist. Alles überschüssige Geld wird im Eigeninteresse der Geldbesitzer auf Sparkonten eingezahlt, um der Liquiditätsgebühr zu entgehen, und die Geschäftsbanken geben es zur Zentralbank zurück, um damit ihre "traditionelle Verschuldung" gegenüber der FED zu tilgen; die Dollarmenge verringert sich drastisch und der (Frei-)Dollarkurs bleibt dauerhaft stabil. Eine konstruktive Geldumlaufsicherung (bzw. bereits ihre verbindliche Ankündigung) löst also niemals eine Inflation aus, sondern ist ganz im Gegenteil das einzige Mittel, um eine Inflation sicher zu vermeiden. Heute muss sich die Erkenntnis verbreiten, dass die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise keine übliche "Konjunkturschwankung", sondern der Anfang vom - irreversiblen! - Ende unserer gesamten "modernen Zivilisation" bedeutet, wenn die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (echte Globale Soziale Marktwirtschaft) nicht rechtzeitig erfolgt. www.deweles.de

Quelle: Stefan Wehmeier